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Körperklänge - Resonanzen - Atem, Stimme, Asana.
 Sonares Yoga (R) verbindet Atemtechniken, Haltungen und Bewegungsabläufe aus dem traditionellen Yoga mit dem Wissen um die Heilkraft von Stimme und Klang. Das in verschiedene Yogahaltungen und Bewegungsabläufe integrierte Tönen von traditionellen Mantras und anderen Lautfolgen unterstützt die Entspannung und die Sammlung nach innen. Nach den Körperübungen und der üblichen Tiefenentspannung chanten - singen - wir für ca. 30 Minuten Mantras und Kraftlieder im traditionellen Wechselgesang.



 Üblicherweise erfolgt in unserer Gesellschaft Kommunikation durch unsere Stimme, in der Regel durch Worte und Inhalte. Wenn wir nun diese Worte wegfallen lassen, und unserer Stimme erlauben wortlos zu tönen, erleben wir Klangräume, die nichts mehr mit unserer alltäglichen Kommunikation zu tun haben.
Der intellektuelle Filter ist ausgeschaltet, so dass wir uns tiefer mit unseren Emotionen verbinden können.
So darf sich das lösen, was der Lösung bedarf und es entsteht wieder Raum für neue Töne - wir werden neu und anders gestimmt.
Beim Hörvorgang werden die Schallwellen im Ohr in Nervenimpulse umgewandelt und dem Gehirn zugeführt; wenn sie auf den Körper auftreffen, vernetzen sie sich aufgrund dessen hohen Wassergehalts und versetzen das durchdrungene Gewebe in Vibration und bewirken eine mehr oder weniger tief ins Körperinnere reichende zarte Massage auf molekularer Ebene. So entspannt der Klang eines Instruments auf der entsprechenden Körperpartie den ganzen Menschen.
Beim Singen von Mantras wirkt der Klang nach innen und nach aussen.

 man bedeutet Denken, tram bedeutet Schutz. Ein Mantram kann helfen das Denken zu zentrieren und sich mit der Weisheit des Herzens zu verbinden.
Mantras sind mystische Klangstrukturen, die meist in der vorindischen Gelehrtensprache des Sanskrit gesungen werden. Der Legende nach wurde den Sehern - den Rishis im alten Indien - der Klang zugleich mit der Bedeutung des jeweiligen Mantras offenbart.
Durch das Singen von Mantras öffnen Sie sich - je nach Mantra - einem bestimmten Aspekt der Gottes, den Sie dann in sich selber finden können.
Beim Singen von Mantras verbinden sich psychologische und energetische Heilwirkung der Klänge. Zum einen werden die Emotionen angesprochen, und zum anderen wird - ganz besonders wenn Sie selbst diese Mantras singen - Ihr Körper in Schwingung gebracht.


Im Anfang war das Wort, der Klang, der Schöpfungsklang des OM.
"OM ist der Bogen, der Geist ist der Pfeil, Gott oder Brahman ist die Zielscheibe ... Triff diese Scheibe!" (Swami Sivananda)
Das Wiederholen und Meditieren des OM ist verbunden mit dem eigenen Atemrhythmus, bei jedem Ausatem schwingt unhörbar das OM mit, so dass sich dieser mächtige Klang sanft und beständig in die Struktur unserer Körperzellen integrieren kann. Das OM klärt unseren Geist, es reinigt den Spiegel der Seele, so dass wir das erkennen können, was wir schon immer in uns tragen.

Bija-Mantras sind sogenannte Keimsilben, die einem Energiezentrum - Chakra - zugeordnet werden, und die Konzentration in dem jeweiligen Bereich unterstützen. Sie helfen uns dabei, die entsprechende Energiequalität wahrzunehmen und zu entfalten.
Die Zuordnungen: Muladhara: Steissbein Wurzel, Erde, Verankerung LAM Swadishtana, Kreuzbein Wasser, Sinnlichkeit, Sexualität VAM Manipura, Solarplexus, Nabel Feuer, Macht, Freude, Kraft RAM Anahata, Herzzentrum Berührung, Liebe, Luft, YAM Vishuddha, Hals, Stimme Klarheit, Weite, Himmelblau "Lasst Euer Wort Segen sein" HAM Ajna, "Befehl", Stirnzentrum Intuition, blauer Nachthimmel OM (kurz) Shahsara, Scheitelzentrum Verbindung mit Gott, EinsSein OM (lang)
Um die Energie in einem bestimmten Zentrum zu stärken, wiederholen Sie einfach mit der Konzentration auf das jeweilige Energiezentrum das entsprechende Bija Mantra.
Wenn Sie z. B. Ihren Mut und Ihre Kraft stärken möchten, konzentrieren Sie sich z. B. auf Ihren Solar Plexus, Der Konzentrationspunkt dafür ist hinten an der Wirbelsäule, ca. 10 cm oberhalb des Nabels. Wiederholen Sie zunächst laut und immer leiser werdend das Bija RAM, bis sich nur noch Ihre Lippen bewegen und der Ton unhörbar in Ihnen weiterschwingt.
Sie können sich auch vorstellen, wie in Ihrem Nabelzentrum eine Sonnen- blume erblüht, die ihr Goldgelb in Ihren ganzen Bauchraum hineinstrahlt.
So stärken Sie Ihr Manipura Chakra - Stadt der Edelsteine - und fördern damit Klarheit, Mut und Selbstvertrauen.

1. INDISCHE BRÜCKE MIT SO'HAM Beide Beine sind aufgestellt, die Hände liegen neben dem Körper. Mit der Einatmung heben Sie den unteren Rücken vom Boden ab und führen die Arme in einem Halbkreis durch die Luft, bis sie neben den Ohren liegen. Mit der Ausatmung senken Sie langsam den Rücken zum Boden und bringen die Arme neben den Körper zurück. Beim Einatmen tönen Sie in Gedanken SO und beim Ausatmen in Gedanken oder lautbar das HAM. Hält den unteren Rücken kräftig und beweglich, bringt dem Nacken eine wunderbare Akupressur und in Verbindung mit dem innerlichen Tönen fliesst der Atem freier und emotionale Spannungen können sich lösen.
2. DAS BOOT Beide Beine sind aufgestellt, die Hände hinter dem Kopf verschränkt. Ausatmend beide Beine angewinkelt auf den Bauch bringen und die Ellbogen zu den Knien führen, die Schultern bleiben nach Möglichkeit entspannt. Das rechte Bein ausgestreckt nach oben bringen, gut die Ferse dehnen. Gelbes Licht im Bauchbereich visualisieren und das Bija Mantra RAM mental wiederholen. Kräftigt die Bauchmuskulatur und bringt Kraft.

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